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Freitag, 7. August 2015

Unsere Sonntagskekse = Our Sunday Cookies



Wie ihr ja wisst, befinden wir uns derzeit im "Urlaub". "Urlaub" aus zwei Gründen: über den ersten habe ich letzte Woche schon gebloggt. Familienurlaub und Erholung? Geht das zusammen? Ich werde berichten... Und der zweite Grund ist der, dass wir gar nicht in den "Urlaub" fahren. Verwirrt?
Ähem, genau genommen nehmen wir eine Reise von über sieben Stunden Zugfahrt zu meiner Schwester auf uns, damit meine Große endlich einen Schwimmlernkurs besuchen kann. Hier in Dresden hat man nämlich ungefähr soviel Glück nötig einen Platz in einem Kurs zu bekommen, wie für einen Sechser im Lotto! Ja, ich gebs zu, ich übertreibe! Aber wer kann und will schon mit seinem Kind um 19 Uhr einen Schwimmkurs am anderen Ende der Stadt besuchen, wenn man genau weiß, dass man erst irgendwann gegen 21 Uhr wieder zuhause ist. Was macht man in der Zeit mit dem anderen Kind? Und mit sich selbst? Zugucken? Und das Ganze dann über ein halbes Jahr lang?
Versteht mich bitte nicht falsch, ich halte es für extrem wichtig, dass Kinder so früh wie nur möglich Schwimmen lernen! Und dafür würde ich selbstverständlich auch die ein oder andere Unannehmlichkeit in Kauf nehmen (Sieben Stunden Zugfahrt! Ich sags nur ;) )... Wenn ich auf den amerikanischen Blogs Dreijährige in den Pool hüpfen sehe...Klasse! Aber bei uns muss man warten, bis sie mindestens fünf Jahre alt sind und dann muss man noch einen der raren Plätze ergattern...Gar nicht klasse!
Als mir meine Lieblingsschwester dann erzählte, dass ihre Große ihren Kurs schon gemacht hat und es dort ausreichend Plätze für alle gibt, weil die Kurse eben nicht ein ganzes Jahr dauern (mit einmal Training pro Woche, außer in den Ferien), sondern nur 14 Tage, war meine Entscheidung quasi schon gefallen. Und als Bonus obendrauf besuchen wir einen Teil der Familie, den wir leider viel zu selten sehen, weil es einfach wahnsinnig weit weg ist..
Damit die Zugfahrt sich nicht gar zu lang ausmacht, haben wir ein paar Kekse gebacken, die unterwegs geknuspert werden können. Genau genommen sind das unsere Sonntagskekse. Ihr fragt euch, was Sonntagskekse sind? Ihr ahnt es sicher: Kekse die wir sonntags backen. Fast jeden Sonntag...eigentlich an den meisten...ja, okay, jeden Sonntag... ;)

Die Kekse lassen sich super mit den Kiddies backen und nach ein paar Mal, können sie es auch allein. Das Rezept ist supersimpel und man braucht nur wenige Zutaten. Dafür sind sie umso leckerer...

Sonntagskekse 

Wir nehmen hier immer unser Cup- Maß, weil es für die Kleinen einfacher ist die Zutaten damit abzumessen, als mit der Waage. Aber für all jene ohne Cups habe ich die Mengen nochmal in Gramm bzw. Milliliter dahinter geschrieben.

Zutaten für ca. 12 Stück

1/2 Tasse Erdnussbutter | 125g
1/2 Tasse Pflanzenmilch | 120ml
3 EL Pflanzenöl
3/4 Tasse Zucker | 150g
1 TL Vanille | gemahlen
3/4 Tasse Mehl | 105g
3/4 Tasse grobe Haferflocken | 75g
1/4 TL Natron
3 EL vegane Schokoblättchen

Ofen auf 190°C vorheizen. Zuerst die ersten fünf Zutaten in einer Rührschüssel vermischen. In einer anderen Schüssel Mehl, Haferflocken und Natron mischen. In die Rührschüssel geben und gut verrühren. Dann noch die Schokoblättchen kurz unterrühren, den Teig mit einem EL auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen und ab in den Ofen! Für sechs bis acht Minuten backen. Die Backdauer hängt davon ab, wie groß eure Kekse sind: ein gut gehäufter EL Teig braucht ein paar Minuten länger als ein knapper EL Teig. Wenn sie am Boden leicht anfangen zu bräunen, sind sie fertig!
Die Kekse kurz auf dem Blech und komplett auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Schmecken lassen!


Freitag, 5. Juni 2015

Vegane Radieschenbutter = Vegan Radish Butter


For the english version of this recipe, please scroll down.

Meine Oma hat jedes Jahr Chinesischen Schnittlauch im Garten und jedes Jahr werde ich gefragt, ob ich welchen möchte. Dieses Jahr hätte er zu keinem besseren Zeitpunkt kommen können. Denn nachdem ich Radieschengrün-Suppe gekocht hatte, hatte ich hier noch eine Menge Radieschen herumliegen, die natürlich auch verwendet werden wollten. Und was soll ich sagen, die zwei sind ein Traumteam! Die Butter ist tatsächlich so lecker, dass meine Große nach drei Jahren zum ersten Mal wieder Butter auf Ihr Brot geschmiert hat! Ich kann mich noch gut an Zeiten erinnern, in denen sie die Butter löffelweise gefuttert hatte...Hach ja, lang lang ists her...

Radieschenbutter

60g vegane Butter | z.B. Alsan; Raumtemperatur
4 Radieschen
2 EL Chinesischer Schnittlauch | auch Schnittknoblauch, Knolau, etc. genannt
Meersalzflocken | z.B. Maldon

Die Butter in eine Schüssel geben und die Radieschen darüber reiben. Den Schnittlauch hacken und ebenfalls in die Schüssel geben. Mit einem Spatel gründlich vermischen. Mit Meersalzflocken servieren.

Tipp: Das Salz erst am Tisch zur Butter geben, sonst lässt es die Radieschen "wässern". ;)




Vegan Radish Butter

1/4 cup (60g) vegan butter | at room temperature
4 radishes
2 tablespoons chinese chives | chopped
flaky sea salt

Place the butter in a bowl. Grate radishes into the butter, add chopped chives. Cream together with a spatula. Serve at room temperature with sea salt for garnish.


Freitag, 29. Mai 2015

Pita mit Spinatsalat = Pita bread with spinach salad




































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Pita mit Spinatsalat

Zutaten für 4 Pitas

200g Babyspinat | gewaschen und trocken geschleudert
1 rote Zwiebel | in schmale Ringe geschnitten
2 EL Apfelessig
2 EL Olivenöl
1 EL Senf | ich habe groben Senf verwendet
100g Kirschtomaten
4 EL Hummus
4 Pitabrote

Die Pitabrote nach Packungsanleitung vorbereiten. Innenseiten mit Hummus bestreichen. Zwiebelringe mit Apfelessig, Olivenöl, Senf, Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker verrühren. Die Kirschtomaten halbieren und mit dem Spinat in einer Schüssel vermischen. Das Dressing hinzufügen und den Salat in die Pitas füllen.

Pita bread with spinach salad
yields 4 pitas

Ingredients

4 handfull baby spinach
1 red onion | cut into thin rings
2 tablespoons apple cider vinegar
2 tablespoons olive oil
1 tablespoon mustard | I used coarse mustard
3.5 oz cherry tomatoes
4 tablespoons hummus
4 pitas

Prepare pitas according to package directions. Spread hummus on the inside. Mix onion rings, vinegar, olive oil, mustard, salt, pepper and one dash of sugar. Cut cherry tomatoes in half and mix with spinach and dressing. Fill pitas with salad and serve.



Freitag, 17. April 2015

Rote Bete-Salat mit Blutorange und Himbeeren = Roasted Beet Salad with Blood Orange and Raspberry



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Ist der Salat nicht wunderschön? Rote Bete und Blutorange passen so wunderbar zusammen. Diese Kombination taucht bestimmt nochmal in einem der kommenden Rezepte auf. Nicht nur der Farbe wegen, sondern vor allem weil sie so gut zur Roten Bete passt, schmücken ein paar leckere Himbeeren den Salat.

Rote Bete-Salat mit Blutorange und Himbeeren

Zutaten für eine Portion

Salat
2 kleine Rote Bete | gegart
1 Blutorange
20-30g Himbeeren
1 TL Pinienkerne | geröstet
1 Stück frischer Meerrettich

Vinaigrette
Saft einer Blutorange
3 EL Traubenkernöl
2 EL Himbeeressig
1 kleiner Zweig Rosmarin | fein gehackt
Salz und Pfeffer

Rote Bete in schmale Spalten schneiden, die Blutorange filetieren. Wer mag, kann etwas Anis und/ oder Kumin zur Roten Bete geben. Beides zusammen auf einem Teller anrichten. Für die Vinaigrette alle Zutaten miteinander mischen und anschließend über die Rote Bete träufeln. Die Himbeeren und die gerösteten Pinienkerne dazugeben. Meerrettich frisch darüber reiben.



Roasted Beet Salad with Blood Orange and Raspberry
serves: 1

Ingredients
2 small beetroots | roasted
1 blood orange
1/4 cup raspberries
1 teaspoon pine nuts  | roasted
1 piece of fresh horseradish

vinaigrette
juice of 1 blood orange
3 tablespoons grapeseed oil
2 tablespoons raspberry vinegar
1 small twig rosemary
salt and pepper

Slice roasted beetroots and fillet the blood orange. If you wish, you can add some anis and/or cumin to the beetroots. Place together on a plate. For the vinaigrette mix together all the ingredients. Drizzle it over the salad. Add raspberries, roasted pine nuts and freshly grated horseradish on top and serve.



Dienstag, 3. März 2015

Vegane Frühlingszwiebel - Pancakes = Vegan Spring Onion Pancakes



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Frühlingszwiebel - Pancakes
Zutaten für 4 Stück

Pancakes

280g Mehl
225ml warmes Wasser
Erdnussöl
110g Frühlingszwiebel | gehackt
Salz | ich verwende Maldon

Dip

55ml helle Sojasoße
1 EL Reisessig
1/2 TL Sesamöl
1 TL Zucker
1/2 TL Ingwer | gehackt
1 Knoblauchzehe | gehackt

Für den Dip alle Zutaten miteinander verquirlen. Beiseite stellen.
Das Mehl für die Pancakes in eine große Rührschüssel geben und das warme Wasser langsam unterrühren. Den entstandenen Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und drei- bis viermal durchkneten. Anschließend mit einem Messer in vier gleichgroße Teile schneiden. Ein Teil rund ausrollen und die Frühlingszwiebel darüber streuen. Den Teig dann drei- bis viermal zusammen falten, so dass die Frühlingszwiebeln gleichmäßig im Teig verteilt werden. Nun noch einmal rund ausrollen (Ø 20cm). Mit den übrigen drei Teiglingen wiederholen.

Ein große Pfanne auf mittlerer bis hoher Stufe erhitzen. Während die Pfanne heiß wird, die Pancakes auf beiden Seiten mit Erdnussöl bestreichen und etwas Salz bestreuen. Die Pancakes nacheinander auf jeder Seite 2 - 3 Minuten goldbraun backen. Danach auf einem Brett in Stücke schneiden und mit dem Dip servieren.




Spring Garlic Pancakes 
Yield: Makes 4 pancakes

Ingredients

Pancakes

2 cups all-purpose flour
1 cup warm water
peanut oil
1 cup spring onion | chopped
Salt | I used Maldon

Dipping Sauce

1/4 cup light soy sauce
1 tablespoon rice vinegar
1/2 teaspoon sesame oil
1 teaspoon sugar
1/2 teaspoon ginger | minced
1 garlic clove | minced

Make the dipping sauce by whisking together all the ingredients in a bowl. Set aside.
To make the pancakes, add the flour to a large mixing bowl and slowly stir in the warm water to form the dough. Transfer it to a floured board and knead three to four times. Using a knife, cut the dough ball into four even pieces. Take one ball of dough and, using a rolling pin, roll into a circle. Sprinkle the spring onion over the dough and fold it into itself three to four times, until the onion is evenly placed throughout the dough ball. Roll out again into a circle (app. 8 inches in diameter). Repeat with remaining dough.

Heat a large skillet to medium-high heat. While it’s heating, brush the pancakes on each side with peanut oil and sprinkle with a pinch of salt. Fry in the pan for 2-3 minutes, or until it turns golden brown. Flip the pancake and cook for another 2-3 minutes. Repeat with remaining pancakes. Transfer to a cutting board and cut into wedges. Serve with dipping sauce.

Freitag, 27. Februar 2015

Knusprige Steckrübenchips mit Rosmarin = Baked Rutabaga Chips with Rosemary




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Vor ein, zwei Wochen fand ich eine einsame Steckrübe in meinem Kühlschrank, ein trauriges Überbleibsel meiner Steckrübensuppe (Rezept siehe hier). Sofort meldete sich mein schlechtes Gewissen, denn ich wollte nicht, dass sie sich ungeliebt fühlt, schließlich fristet die Steckrübe ungerechterweise schon seit Jahrzehnten ein Schattendasein neben beliebteren Wintergemüsen. Also, was damit anfangen?

Eine einfache Möglichkeit um den wunderbaren, leicht süßlichen Geschmack der Rübe herauszukitzeln, ist das Backen im Ofen. Neben dem feinen Geschmack haben sie natürlich noch viel mehr zu bieten, nämlich wichtige Mineralstoffe, Eiweiß, ätherische Öle, Beta-Karotin und die Vitamine B1, B2 und C. Wenn das kein Powergemüse ist, dann weiß ich auch nicht..

Diese gesunden, und nicht minder leckeren Chips ergeben einen tollen Nachmittagssnack.

Knusprige Steckrübenchips mit Rosmarin

Zutaten für eine Schüssel

1 mittelgroße bis große Steckrübe | geschält, in dünne Scheiben gehobelt
1 1/2 EL Olivenöl
2 TL Salz | ich verwende Maldon
1 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1 EL frischer Rosmarin | fein gehackt

Den Ofen auf 175°C vorheizen. Ein Backblech mit Alufolie auslegen.

Die Steckrübenscheiben in einer Schüssel mit Olivenöl, Salz und Pfeffer gründlich mischen. Anschließend in einer Schicht auf dem Ofenrost verteilen (sie sollten nicht übereinander liegen). Den Rost auf der mittleren Schiene in den Ofen schieben und das vorbereitete Backblech darunter platzieren. Es fängt die schrumpfenden und evtl. herunter fallenden Chips auf.

Für 30 - 35 Minuten backen. Wenn sie nach dieser Zeit noch nicht knusprig genug sind, weitere fünf Minuten backen. Dann die Chips aus dem Ofen nehmen und in eine Schüssel füllen. Mit dem restlichen Salz, evtl. etwas mehr Pfeffer und dem frischen Rosmarin bestreuen.




Baked Rutabaga Chips with Rosemary

Ingredients

1 medium to large rutabaga | peeled and thinly sliced (use a mandoline/ food processor)
1 1/2 tablespoons olive oil
2 teaspoons salt | I used Maldon
1 teaspoon freshly ground black pepper
1 teaspoon fresh rosemary | finely chopped 

Preheat oven to 345°F. Cover a baking sheet with aluminium foil.

In a bowl, toss the rutabaga with the olive oil, one teaspoon of salt and the black pepper. Place the rutabaga on a rack in one layer, put it in the oven and place the baking sheet below.

Bake for 30 - 35 minutes. They will curl and turn crispy. If they need more time, bake them for another 5 minutes and check again. Take the chips out of the oven, transfer them in a bowl and season with the remaining salt, maybe a touch of pepper, and the fresh rosemary.

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